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Irgendwie bin ich auf ein altes Forum gestoßen, wo ich früher einige Gedichte hochgeladen habe ... ziemlich ausgestorben da. Also rette ich mal die Gedichte und kopier sie hierher:

 

Sonnenschein


Sehr oft mach ich mir Gedanken
über Gott und auch die Welt
schwebe dann mit diesen,
wohin es mir gefällt!
Es gibt so viele schöne Ziele
sehr oft nicht weit von hier
jedoch eines der schönsten,
ist für mich zu sein bei Dir!
Wenn ich in Deine Augen schaue
sehe ich den fernen Ozean
und küss ich Deine Lippen,
wird mir ums Herz es warm !
Höre ich Dein Herz dann schlagen
denke ich für mich allein,
Du meine große Liebe
bist für mich der schönste Sonnenschein!

 

Die letzte Träne


Wenn dort ganz tief innen
Etwas hell und friedlich klingt
Wie der aufgehende Mond
Wie die leuchtenden Sterne

Wenn es warm wird
Der Atem ganz ruhig fließt
Und wenn die Hand
Nach der eigenen tastet

Wenn die letzte Träne
Auf dein Lächeln trifft
Und du spürst
Es ist Zeit

Und ein letztes Beben
Voller Erinnerungen
Und Träume
Dein Herz durchzieht

Dann...

Schließ die Augen
Denk an mich
Und lass dich in diese Arme fallen
Die dich dorthin tragen
Wo du Frieden finden wirst.

 

Der letzte Schritt

Des Schweigens Tuch hat mich umhüllt, 
ich finde Frieden nun in mir. 
Es hat sich sanft mein Wunsch erfüllt, 
auf das die Angst ich nicht mehr spür. 

Abschied werd nun nehmen ich, 
von dieser ach so trüben Welt, 
die Nacht umsorgt mich mütterlich, 
des Mutters Schoß mich nun behält. 

Dies Leben einst als Traum begonnen, 
nun halt- und ziellos mich gemacht, 
ist schlicht in Wahn der Furcht zerronnen 
und hat mit Tränen mich bedacht. 

Das Herz, das sich hat nun befreit, 
wird Angst und Sehnsucht nicht mehr spür'n. 
Zum letzten Schritt bin ich bereit, 
wohin wohl wird er mich jetzt führen? 

Der letzte Schritt des Todesplans, 
ich spür es klar und deutlich. 
Des Schicksals Werk ist nun getan, 
die Ewigkeit umhüllt mich zärtlich.

 

Roter Wein


Samstagabend mit Sehnsucht im Herzen,
einsame Stunden mit mir ganz allein.
In meiner Seele, unendliche Schmerzen,
mein einziger Freund, eine Flasche Wein.

Roter Wein, um alles zu vergessen,
roter Wein, um nichts mehr zu spürn.
Roter Wein, ganz unvermessen,
roter Wein, um mich nicht zu verliern.

Schmerzvolle Qualen in meiner Seele,
bittere Tränen auf meinem Gesicht.
Viele Gedanken, mit denen ich mich quäle,
roter Wein, weil in mir alles zerbricht.

Noch ein Glas, für all meine Sorgen,
noch ein Glas, gegen den Schmerz.
Noch ein Glas, ohne Gedanken an morgen,
noch ein Glas, für mein gebrochenes Herz.

Seltsame Freude, die plötzlich erwacht,
schöne Gefühle, bald geht es mir gut.
Ich überstehe diese lange einsame Nacht
mit einem Glas Wein, rot wie Blut.

 

Die Rose


Ich liege blutend auf schneeweißen Laken,
in einer Nacht voll von Liebe und Schmerz.
Der Schrei meiner Seele wird immer lauter,
ich suche Hilfe für mein weinendes Herz.

Ich möchte liegen in einem Bett voller Rosen,
will schlafen in dem Bett aus Liebe und Tod.
Ich will spüren die Rosen und ihre Dornen,
will mich zudecken mit Blüten so rot.

Ich träume einsam von sinnlichen Stunden,
der blasse Mond scheint mit silbernem Licht.
Ich sehe zum Fenster, hinauf zu den Sternen,
der Schatten meiner Seele fällt auf mein Gesicht.

Ich möchte baden in einem Meer voller Rosen,
spitze Dornen will ich fühlen auf meiner Haut.
Ich will ertrinken in heißem Blut und kalten Tränen,
will etwas spürn, das mir einmal war so vertraut.

Ich bin umgeben von schimmernden Kerzen,
die Zahl meiner Wunden ist schon so groß.
Ich fühle mich hilflos, allein und verloren,
die Qual meiner Seele lässt mich nicht mehr los.

Ich möchte sein wie die edle Rose,
die mit ihrer Schönheit gar jeden verführt.
Denn sie ist versehen mit Stacheln und Dornen,
die jeden verletzen, der sie nur berührt.

 

Leben ohne Sinn


Hat Leben... Sinn?
Was ist Sinn?
Was ist Leben? 
Warum lebe ich eigentlich?
Warum höre ich nicht auf?
Ich könnte doch einfach die Augen schließen... alles...
mich...
vergessen
verlieren
verschwinden lassen.
Was würde sich ändern?
Der Sinn -
der nicht vorhandene?
Ich glaubte einmal,
einen Sinn gefunden zu haben,
doch er ist mir abhanden gekommen
irgendwo,
irgendwann,
...wie?
Das kann ich selbst nicht verstehen.
Und Leben ohne Sinn?
Ist nutzlos - sinnlos.
Also...
soll ich es bleiben lassen?

 

Eiskalte Träne


Ich verliere meinen Schlaf, 
bin versunken in Gedanken. 
Alles ist so ruhig, als ob nichts lebt... 
Und überall wird es kalt. 
und die Dunkelheit lindert meinen Schmerz. 
Denn im nächsten Moment läuft eine eiskalte Träne über meine Wange, als der Wind ganz leise flüstert: 
"Nichts kann auf ewig sein..."

 

Feind


Da ist jemand den ich kennen sollte 
Sein Schatten ist mir sehr bekannt 

Dort ist jemand den ich mögen sollte 
Doch nur Hass erfüllt mein Herz 

Ich sehe ihn immer jederzeit 
Ich sehe ihn und bin zum Kampfe bereit 

Er steht mir gegenüber und lacht 
Während ich weine zeigt er seine Macht 

Er ist so stark und ich so schwach 
Und es ist dabei egal was ich mach 

Dieser Mann er ist so groß und gemein 
Nur wegen ihm fühle ich mich so allein 

Der Mann ich hasse ihn er soll sterben 
Wegen ihm ritze ich in mein Herz 3 kerben 

Dieser Mann im Spiegel lacht über mich 
Der Mann im Spiegel, dass bin - ich

 

Ich warte


Ich warte auf ein anderes Leben 
Irgendwann, es kann schon sein.
Ich warte schon so lang auf Dich. 
Irgendwann, es kann schon sein.

Ich warte vielleicht nur auf den Tod. 
Irgendwann, es muss so sein..

 

Danke


Danke
Danke, dass du nicht da warst, 
als ich dich so sehr brauchte. 
Danke, dass du gelacht hast, 
als ich weinte. 
Danke, dass du mich getreten hast, 
als ich am Boden lag. 
Danke, dass du mir nie zugehört hast, 
als ich reden wollte. 
Danke, dass du mich geschlagen hast, 
als ich Liebe brauchte.

Danke, dass du nix getan hast, 
als ich gesprungen bin.

DANKE

 

 

 

 

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